Der Gletschermann

Der Roman spielt in der nahen Zukunft

Ein Steinzeitmann wird aus dem Gletschereis (Alpen) befreit – Vorbild Ötzi – entdeckt bei einer Bergtour von Moni Hohner, einer Assistentin des Gen-Wissenschaftlers Prof. Aschendorff. Sie kennt die wissenschaftlichen Spleens ihres Chefs und hilft ihm, den Gletscherleichnam aus der Schweiz ins nahe gelegene Freiburg zu schmuggeln – um ihn dort im Institut BioGEN genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Genforscher u. Biologen von Aschendorffs privaten Freiburger Forschungsinstitut (Vorbild Fraunhofer) erwecken den Gletschermann wieder zu Leben (Vorbild: Mammut-Klonung)

Er bleibt zunächst in einer behüteten Laboratmosphäre – wird langsam an die moderne Zivilisation und an die Medien herangeführt.

Dabei erweist er sich als archaisch, clever, überlebensfähig, hochintelligent (Instinkte) und mischt seine Umgebung auf.

Eine Wissenschaftlerin verliebt sich in ihn. Lässt dafür ihren Kollegen sitzen.

Er bricht aus der Laborwelt aus und landet im modernen Freiburg.  Verursacht etliches Chaos und Medienhype.

So geht es los ...

Die steifgefrorene Hand ragte zu zwei Dritteln aus dem tropfenden Gletschereis. Der Daumen war nach oben abgespreizt. Es sah aus, als wollte ein Tramper mitgenommen werden. Fast hätte Mona Hohner im starken Regen die Hand übersehen. Wer rechnet auch schon mit einem eingefrorenen Tramper mitten im Hochgebirge? Außerdem goss es wie beim Weltuntergang. Der Wind trieb milchige Wasserschlieren auf die kleine Wandergruppe, die sich im Schutze einer Gletscherspalte ihren Weg bahnte. Armin der Idiot! Er war schuld an allem. Nein, er hatte nicht warten können. Und die Tour abbrechen wollte er schon gar nicht. Am Morgen im Berghaus, da hätten sie noch alle Optionen gehabt. Ausschlafen, das Unwetter abwarten, ins Tal nach St. Moritz zurückkehren.

Stattdessen stolperten sie jetzt bei kaum drei Metern Sicht durch kalten Regen über den Gletscher und drohten bei jedem Schritt irgendwo ins Tal hinunter nach Morteratsch gespült zu werden. Das grandiose Bergpanorama des Engadin blieb den ganzen Tag hinter einer grauen Regenwand verhüllt. Die Sicht war nicht viel besser als im Katzenbergtunnel auf der Bahnstrecke Basel-Freiburg. Und das im frühen Herbst. Das war doch angeblich die sonnige Wanderzeit.

Mona Hohner schnäuzte sich voller Selbstmitleid. Das war der Moment, wo sie kurz stehen blieb und den Blick vom feuchten Boden nahm. Und da sah sie durch den Regen die Hand aus dem Eis ragen. Bleich und haarig. Sie wirkte wie eine Einladung zum freundlichen Händeschütteln. Grüß Gott im Gletscher!

Das Projekt

Dieses Romanmanuskript ist fertig. Ich suche einen Verlag. Umfang: ca. 850.000 Anschläge.

Die Geschichte spielt im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet, vorwiegend in Freiburg/Brsg. und in der Gegend um den St. Moritz-See in der Schweiz.

Die Handlung springt zwischen naher Zukunft und ferner Vergangenheit.